PallasseumPlus heißt, mehr!

 

Das Pallasseum ist mehr als Wände, Türen, Fenster, mehr als die Summe seiner

Bauteile.

Hier leben über 2000 Menschen und aus jedem Fenster schaut ein anderer Mensch auf die gleiche Stadt, den gleichen Ort. Dieses Projekt ist eine Sammlung dieser einzigartigen Blicke und stellt sie miteinander in Verbindung.

 

Über den Sommer hinweg wurden analoge Kameras an Bewohner*innen des Pallasseums und an Nachbar*innen verteilt. Viele Filme wurden geteilt von Teams aus Mutter und Tochter, Freund*innen, Geschwistern, die Kameras wurden weitergegeben an bisher den anderen unbekannte Nachbar*innen. Die analoge Fotografie erlaubte allen Teilnehmer*innen, Kindern sowie Erwachsenen, eine einfache, intuitive Freilegung IHRES Blickes auf den Ort um sie herum.

 

In gemeinsamen Treffen wurden die entstandenen Bilder gesichtet und die Geschichten dazu erzählt. Immer präsent war dabei die Frage: was kann mein Bild, mein Blick dem anderen erzählen?

So entstand ein reger Austausch zwischen Bildern, Ideen, Gedanken.

 

Neben der Ausleuchtung von Ort und Identität mit der Fotografie ist noch viel mehr passiert: es enstanden zwei Kurzfilme in Kooperation mit der Filmemacherin Magdalena Jaroszewiz.. „Ein Tag, um laut zu träumen.“  spielt in inszenierten Räumen, die für diesen Tag in das Luftgeschoss des Pallasseums eingebaut und durch Bewohner*innen bespielt und gefilmt wurden. Einen dazu einzigartig kontrastierenden Blick auf den Ort wirft der Film „Die Nacht, um laut zu träumen“ zu den Geschehnissen in der Silvesternacht 2016

 

PALLAS !  ist das Label der Entwicklung. Zusammen mit Anwohner*innen wurde eine Typografie entwickelt. Diese wird digitalisiert und mit Hilfe von CAD/CAM Software auf einen Industrielaser appliziert. So entstehen Stempel, die in Handarbeit zum bedrucken genutzt werden.